Kapellen

Die Heilige Magdalena Kapelle ist sehr alt. Diese Heilige war den Jakobspilgern besonders lieb. Nach der Tradition sollen die Leichen von Seeleuten vor dem Eingang der Kapelle begraben worden sein. Sie wurde 1817 durch einen Orkan zerstört und 1820 wieder aufgebaut.

Die Sankt Jakobskapelle in dem Viertel Parlementia hat einen grossen Vorbau mit einem besonderen Weihwasserbecken; von dort aus konnte man den Zeremonien folgen. Bei dem Vorbau könnte es sich um den Teil handeln, der für die « cagots » bestimmt war. (Sie sollen die Nachkommen der Leprakranken gewesen sein.)

Die Kapelle Ur Onea (das gute Wasser) ist ein Pilgerzentrum ; die Statue der Jungfrau, die dort ausgestellt ist, soll an diesem Ort gefunden worden sein: nachdem man sie in die Kirche gebracht hatte, soll sie - so lautet es nach örtlicher Tradition – am nächsten Tag von allein zurückgegangen sein. Die Quelle (heute nicht trinkbar !), die an die Kapelle grenzt, galt als wirksames Heilmittel gegen Hautkrankheiten. Sie wurde im Jahre 1704 gebaut.